[...] Einst trieb die Schäferinn die Herde weiter fort, Sie fand und nicht umsonst, den angenehmsten Ort, Wo Blum und Graß die schönsten Farben mischten. Das Wasser, das sich hier von steilen Felsen goß, Die es durch ihren Grund erfrischten, Wo es inn eine Bach, mit schnellem Rauschen, floß; Das Volk verbulter Nachtigallen Wo bald der Sprosser schmetternd rief, Und bald, mit Steigen und mit Fallen, Durch die verliebten Töne lief; Die Luft, die mit den Blättern spielte, auf die erhitzte Fläche stieß Und in den frischen Blumen wülte, Wovon sie den Geruch durch diese Gegend blies; Dieß alles ließ die Schäferinn nicht gehen, Sie blieb mit ihrer Herde stehen. Sie warf sich auf die Weide hinn; Hier lag die schöne Schäferinn. [...] aus: "Die Schäferstunde", Johann Christoph Rost, "Schäfererzählungen" (um 1742)
A new assembly from my 18th century wardrobe...
jacket: new wool skirt and stomacher: silktaffeta fichu and apron: cottonbatiste
Partly sewn by hand, partly machine-stitched around 1770/80